HerStory

Die Geschichte der BETTY FORD KLINIK beginnt im Sommer '95. Nach jahrelanger Erfahrung in der Gastronomie (Subito, Brücke, Kaufrausch, Vega Bar, Mars und Cocoloco) gründeten Heinz Hilchenbach und Hinrich Lührs im Powerhouse ihren "Club für Tanzveranstaltungen". Heinz Hilchenbach verliess im Dezember '95 die BFK.

Der Club entwickelte schnell seine eigene Dynamik und avancierte zum angesagtesten Szenetreffpunkt Hamburgs. Die Events mit Musik aus den verschiedenen Dancefloor-Genres (Jazzy Vibes, Funky Grooves und Progressive Bar Stimulation) und multimedialen Aktionen (3D-Installationen, Videoclips, Filmvorführungen sowie Livepräsentationen mit Gast-DJs) haben ihr treues Publikum gefunden. Die BETTY FORD KLINIK integriert die sonst so oft streng abgezirkelten Kunst-, Medien- und Musikszenen.

 

MOVING HOME

Nach über 100 Veranstaltungen im Powerhouse, Hafenklang, Turm auf der Moorweide, Erotic Art Museum und Schloss Alpaca fand die BFK im Sommer 2000 endlich die geeignete Dauerlocation auf der Grossen Freiheit Nr. 6, der weltbekannten Meile in Hamburg - St. Pauli. Dort feierte die BETTY FORD KLINIK auf einer Fläche von 400qm incl. Dancefloor, Chillout Bereich und drei grossräumigen Bars.

Die Manifestierung der BFK wurde im Sommer 2000 mit zwei Open Air Veranstaltungen und namhaften DJ-Lineup auf einmaligen Locations am Hamburger Elbberg eingeleitet. Um den nun bereits gewohnten, hohen Standard weiterhin halten zu können, wurden mit diversen Veranstaltern verschiedene Konzepte entwickelt. Ende 2000 / Anfang 2001 war dann klar, dass für die BETTY FORD KLINIK der Umschwung vom bis dato eher zum Underground gehörenden Tech-House Club hin zum Dancefloor-House Club bevorstand.

So wurde im Frühjahr 2001 der Grundstein für die nach dem Umbau im Sommer 2001 wohl schönste und feierträchtigste House-Location Hamburgs gelegt. Innerhalb eines halben Jahres wurden alle anderen Houseclubs Hamburgs qualitativ geschlagen. Mittlerweile ist die BETTY FORD KLINIK in Hamburg die Top-Adresse für hochwertige, internationale House Music und das Line-Up liest sich wie das Who Is Who der internationalen Dance-Floor-Scene.

DJs wie George Morel, Jesse Saunders, Kenny „Dope“ Gonzales, Eddie Amador, Freddy Turner, Howard Donald, Phats & Small, Milk & Sugar, den Turntable Rocker, Tiefschwarz, Loco Dice, Moguai, Maurizio Schmitz, Tom Novy, Phil Fuldner, JCA Jean Claude Ades mit Daniee Minoque, Karotte, Dani König und auch Boris Dlugosch gaben sich die Klinik-Klinke in die Hand und sorgten für unvergessliche Nächte.

Gastspiele bei der Berliner LOVEPARADE, dem Hamburger G-MOVE, dem SPACE und El Divino auf IBIZA, sowie die diverse Gastspiele in anderen partnercklubs wie das M1 in Stuttgart, Tiefenrausch und Triple A in Köln, dem SAGE Club in Berlin  und dem Wiener Volksgarten sorgten auch für einen regen internationalen Ausstausch.

 

END OF STORY

Bin 2017 gastierte die BETTY FORD KLINIK noch in verschiedenen Hamburger Clubs zu ganz uneregelmäßigen Zeiten, wie kürzlich im Angel Club, de 13. Stock, dem Edelfettwerk und Moondoo (136 Grad, Unterm Strich). Zukünftig wird nur noch privat gefeiert.

Seit knapp drei Jahren verhandeln wir über „Räumlichkeiten in bester Innenstadtlage“ und haben kürzlich den Zuschlag erhalten. Die mehretagige Anlage sollen neben einem Tanzclub auch Fläche für unser Club-Museum und andere Ausstellungen bieten.

Nach einer Markenattacke durch eine wesentlich später gegründete Entzugsklinik „My Way Betty Ford Klinik“, über die kürzlich in der „Welt“ geschrieben wurde, dass die amerikanische Fahrrad-Legende Lance Armstrong sich Freunden gegenüber negativ über die „Mickymaus“-Bedingungen in der Klinik geäußert haben soll, haben wir die gute alte Dame leider opfern müssen. Das zuständige „Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum“ hat uns nach nunmehr 24 Jahren die Ernsthaftigkeit abgesprochen. Was soll man auch von einer Behörde erwarten, die selbst so erfolgreichen Filmtiteln wie „Fack ju Göthe“ trotz 7 Millionen Zuschauern einen Markenschutz wegen angeblicher Vulgarität verweigert. Geistiges Eigentum unterliegt somit einer behördlichen Zensur.

Demnach dürfen wir ab sofort nur noch unter unserem Kürzel BFK operieren. Beats für Kenner? Bumsen, Ficken, Kopulieren? Bedingungslos freie Kunst? Whatever, das BFK hält für ihre Patienten noch einige grossartige Überraschungen parat und bleibt ein Garant für Feierspass - getreu dem BFK-Wahlspruch:

"...wir feiern!"